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Ideenfindung

Hans W. Knackstedt, Dipl.-Kfm. Dr. rer. pol., mit 26 Jahren bereits Werbeleiter der Michelin Reifenwerke AG und anschließend Geschäftsführungsmitglied eines deutsch-französischen Sanitär-Großhandels-Unternehmens in Familienbesitz, hatte wenig Lust, in einem Großunternehmen die "Ochsentour" zu machen und war auch nicht bereit, mit einem starrköpfigen Familienpatriarchen ständig kontroverse Diskussionen über die Geschäftspolitik des Unternehmens zu führen. Deshalb suchte er seit 1965 intensiv nach einer innovativen, aber mit seinen (begrenzten) Mitteln realisierbaren Geschäftsidee für ein eigenes Unternehmen. Auf einer Englandreise im Spätjahr 1968 entdeckte er schließlich die bis dahin in West-Deutschland noch unbekannte Branche "drain cleaning", also Abfluss-Rohrreinigung.

Gründung

Im Oktober 1968 entschloss sich der 31jährige Knackstedt dann ohne Zaudern ein eigenes Unternehmen auf diesem neuen Geschäftsfeld in Frankfurt/Main zu gründen. Die ersten praktischen Reinigungsversuche machte er zunächst in Berlin mit Olaf König, einem jungen Klempner- und Heizungsbaumeister, der hier auch gerade dabei war, eine Abfluss-Rohrreinigungsfirma zu etablieren. Aus dieser Begegnung entwickelte sich ab 1969 eine fruchtbare Kooperation und freundschaftliche Verbindung, die den Beginn der heutigen Abfluss-AS-Allianz markiert.

Anfangstätigkeit

Der Jungunternehmer Knackstedt startete nach gründlichen Vorbereitungen im April 1969 zusammen mit seiner Ehefrau Ilona die praktische betriebliche Arbeit. Das neue Unternehmen firmierte zunächst unter H.W. Knackstedt GmbH, Rohrreinigungsdienst. Die Marktresonanz war zwar gut, sie hätte aber noch besser sein können, wenn man gleich zu Anfang die regional richtige, d.h. übliche Branchenbezeichnung "Kanalreinigung" für die Telefonbücher gewählt hätte. "Rohrreinigung" war damals im Rhein-Main-Gebiet - konträr zu West-Berlin - so gut wie unbekannt. Aber wie auch immer, letztlich entpuppte sich die neue Branche als klaffende Marktlücke, die es zu schließen galt.

"Endlich hat sich jemand eines Problems angenommen, das bisher niemand angehen wollte!" So und ähnlich lauteten die Kommentare, wenn der Rohrreinigungsdienst Knackstedt bei einschlägigen Zielgruppen, wie Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen, Akquisitionsbesuche machte. 

Tätigkeitserweiterung

Aus dem 24-Stunden-Rohrreinigungsdienst an allen Tagen des Jahres mit dem ausschließlichen Gegenstand Entstopfen und Ausfräsen von Abflussleitungen entwickelte sich Schritt für Schritt ein Spezialunternehmen mit Konzentration auf immer kompliziertere Probleme, die Abflussanlagen mit ihren vielfältigen Störungen aufwerfen können.  So präsentiert sich Abfluss-AS Frankfurt/Main heute mit stark veränderten Schwerpunkt-Aktivitäten, über die Näheres auch unter Rubrik Leistungen zu erfahren ist.

Neben allen herkömmlichen Leistungen wie TV-Inspektion, Dichtheitsprüfung, Punkt-, Verlaufs- und Tiefenortung, Individual-Wartung, Anlagen-Reparatur usw. konzentriert sich Abfluss-AS Frankfurt/Main vor allem auf umfassende (technische, ökonomische und ökologische) Beratung sowie aufSonderleistungen zur individuellen Lösung außergewöhnlicher Probleme aus den angestammten Fachgebieten, artverwandten oder angrenzenden Bereichen.

Drei Beispiele von vielen:

  1. Bei einem großen Autohersteller wurde ein Weg gefunden, um spezielle Ölleitungen zu reinigen, die der Getriebebefüllung von Motoren während der Fließbandproduktion dienen.
  2. In einem bedeutenden Pharmaunternehmen wurde das gesamte Entwässerungssystem erfolgreich auf mögliche Falschanschlüsse überprüft.
  3. An Talsperren und Rückhaltebecken waren die Grundleitungen und Feldfugen sowie die speziellen Entwässerungsrohre von Staumauern zu reinigen. Auch in diesen Fällen wurden alle Arbeiten mit Erfolg zur vollen Zufriedenheit der Auftraggeber ausgeführt.

Expansion durch Neugründungen
  • 1978: Abfluss-AS GmbH in Saarbrücken; seit 2003 Abfluss-AS J. Baumgärtner GmbH, zuständig für die Region Saar-Pfalz.
  • 1982: Abfluss-AS GmbH in Mannheim mit Hans W. Gonera als Gesellschafter-Geschäftsführer, zuständig für die Region Rhein-Neckar.
  • 1991: Abfluss-AS GmbH in Dresden mit Ralf Furkert als Gesellschafter-Geschäftsführer, zuständig für die Region Sachsen.

Kooperation unter der Flagge Abfluss-AS-Allianz

Mit Beginn der Zusammenarbeit zwischen Abfluss-AS Berlin und Abfluss-AS Frankfurt/Main war 1969 faktisch die Abfluss-AS-Allianz geboren. Sie entwickelte sich langsam, aber stetig und verkörpert inzwischen ein loses Bündnis von 9 selbstständigen Unternehmen unter einheitlicher Flagge. Die verbündeten Unternehmen kooperieren je nach Bedarf mehr oder weniger in allen betrieblichen Funktionsbereichen, so insbesondere bei Beschaffung/Einkauf, Lagerung, Arbeitsausführung, (Internet-)Werbung, (Personal-)Führung, (EDV-) Organisation und Finanzierung.

Außer den vier oben bereits genannten Firmen gehören z.Z. noch folgende Unternehmen zur Abfluss-AS-Allianz:

  1. Abfluss-AS Olaf König, Berlin
  2. Abfluss-AS GmbH, Köln
  3. Abfluss-Service Dröge + Co., Hamburg
  4. Abfluss-AS GmbH, Düren
  5. Friedhelm de la Motte Rohr-+Kanaltechnik, Velbert

Auslandserfahrungen

Der Unternehmer Knackstedt hat stets darauf geachtet, mit seinen Firmen auch internationalen Standards in Technologie und Ökonomie sowie im IT-Bereich entsprechen zu können. Deshalb besuchte er in gewissen Abständen marktrelevante Firmen nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, USA, Frankreich, Österreich, Schweiz, Polen und Süd-Afrika, um mit den Kollegen gemeinsame Probleme zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen. So war er z.B. bereits 1980 das erste Mal Gast des weltgrößten Abfluss-Rohrreinigungsunternehmens Roto-Rooter Corp. in USA, und zwar an den Standorten Des Moines, Chicago und San Diego.

Dank ihres überregionalen Bekanntheitsgrads und ihrer Reputation für optimalen Service erhielten Mitglieder der Abfluss-AS-Allianz sogar Aufträge, die in fernen Regionen auszuführen waren, so z.B. auf Gran Canaria, in Kairo und Pyöngyang (Nord-Korea).

Verbandsaktivitäten

1975: UVF-Gründung

In der neuen Branche "Abfluss-Rohrreinigung" gab es lange Zeit keine fachspezifische Ausbildung der Service-Mitarbeiter. (Hier hat der VDRK später in dankenswerter Weise grundlegende Abhilfe geschaffen.) Eine solche Ausbildung war seinerzeit mehr oder weniger Aufgabe jedes einzelnen Betriebs. Es liegt auf der Hand, das diese Tatsache zusammen mit der damals ohnehin geringen Attraktivität des Berufsbildes, zusätzlich noch belastet durch die Verpflichtung der Service-Techniker zu Notdienstbereitschaft, Personalbeschaffungsprobleme ohne Ende produzierte. Jede Einstellung eines solchen Technikers wurde zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Das Personalproblem war Problem Nr. 1, noch verstärkt durch ein recht einseitiges deutsches Arbeitsrecht mit entsprechender Rechtsprechung.

Vor diesem Hintergrund fanden sich mit Abfluss-AS Frankfurt/Main noch sechs weitere Dienstleistungsunternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen und gründeten im November 1975 den UVF Unternehmerverband Frankfurt Rhein-Main e.V., dem z.Z. 170 Unternehmen mit über 43.000 Mitarbeitern angeschlossen sind. Dieser Verband hat bis zum heutigen Tage überaus erfolgreich die arbeitsrechtliche Beratung und arbeitsgerichtliche Vertretung von Mitgliedsfirmen der Abfluss-AS-Allianz wahrgenommen. Hans W. Knackstedt als Mitinitiator des UVF ist hier seit langem stv. Vorstandsvorsitzender und Beiratsmitglied. Weitere Informationen im Internet unter www.uvf.de.

1989: VDRK-Mitglied Nr. 10

Aus heiterem Himmel im August 1989 erhielt Hans W. Knackstedt einen Anruf von Hubertus Graf von Klot-Trautvetter, Gesellschafter-Geschäftsführer der Kollegen-Firma Rohrreinigungs-Service RRS GmbH, Stuttgart. Er wollte wissen, ob bei Abfluss-AS Frankfurt/Main ernsthaftes Interesse bestehe, einem branchenbezogenen Fachverband beizutreten. Dessen Ziel solle es sein, seine Mitglieder klar abzugrenzen gegenüber unseriösen Firmen, die auch damals schon wegen wucherischer Preispolitik und sonstiger betrügerischer Machenschaften durch die Presse gingen und so dem Image der gesamten Branche schweren Schaden zufügten. Die Antwort lautete kurzerhand: "Ja, sofort!" So wurde Abfluss-AS Frankfurt/Main VDRK-Mitglied Nr. 10.

Und das war letztlich eine gute Entscheidung! Auch wenn es etwas zu lange dauerte, bis einige Irrungen und Wirrungen durch fragwürdige Führung überwunden waren und mit Friedhelm de la Mottes Vorstandsvorsitz der richtige Weg in die richtige Richtung eingeschlagen worden ist.