Presseartikel

Hinzugefügt am: 10.11.2010
Wer für seine Immobilie eine Gebäudeversicherung abschließt, sollte den Versicherungsvertrag genau lesen und auch auf den Wortlaut der Allgemeinen Versicherungsbedingungen achten. Denn die Klauseln können ausschlaggebend dafür sein, wann der Gebäudeversicherer für die Schadenskosten aufkommen muss. Das zeigt ein Fall, der vor dem Landgericht Coburg (Landgericht Coburg, Urteil v. 16.03.2010, Az.: 23 O 786/09) verhandelt wurde: Am Haus war die Dachrinne übergelaufen. Bei einer Inspektion stellte eine Fachfirma fest, dass das außen am Gebäude verlaufende Regenwasserrohr gebrochen war. Da die Eigentümer für das Gebäude eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hatten, verlangten sie von der Versicherung Ersatz...weiterlesen

Hinzugefügt am: 08.09.2010
Weil der Gesetzgeber es so will, wird der Regenabfluss in Siedlungsgebieten künftig eine andere Richtung nehmen. Es geht nicht darum, das Wasser bergauf fließen zu lassen - das wäre utopisch. Doch spektakulär ist trotzdem, was im Stillen vorbereitet wurde: Seit 1.3.2010 gilt das neue Wasserhaushaltsgesetz (WHG 2009) . Betroffen sind alle Bürger und Betriebe, Bauträger und Wohnungswirtschaft, Bundesländer und Kommunen. Auch wenn Einzelheiten dazu noch nicht vorliegen, eines ist sicher: Wasser wird nicht mehr direkt und schnell im Gully verschwinden dürfen, sondern langsam und dezentral auf den Grundstücken bewirtschaftet werden müssen. Damit ändert der...weiterlesen

Hinzugefügt am: 21.07.2010
Die starken Regenfälle im Hochsommer, insbesondere die Gewitterregen mit zahlreichen Überschwemmungen im Stadtgebiet bringen für manche Hausbesitzer unliebsame Überraschungen. Denn bei extremen Niederschlägen kann es vorkommen, dass die Kanalisation vorübergehend überlastet ist und die Wassermengen nur noch bedingt ableitet. Auch bei vorübergehendem Rückstau auf der Straße kann das Oberflächenwasser von außen über tiefer gelegene Hauseingänge, Kellerfenster oder Garageneinfahrten in die Wohnhäuser eindringen. Die Folgen sind erhebliche Schäden an Gebäuden und Hausrat. Von "Rückstau" wird gesprochen, wenn der Wasserspiegel in der Kanalisation bis zur Oberkante ansteigt - dies kann auch bei Normalregen geschehen. Die Rückstauebene...weiterlesen

Hinzugefügt am: 06.07.2010
Kanalsanierer bieten die Inspektion und Sanierung privater Abwasserkanäle an. Ein Millionengeschäft, denn von den vier Millionen Abwasserkanälen in NRW sind viele undicht. Doch wer nicht aufpasst, zahlt viel Geld und hat am Ende immer noch einen kaputten Kanal. Es war an einem Freitag vor gut zwei Jahren, als Ingeborg Pauly unerwarteten Besuch bekam: "Die haben mir gesagt: Sie haben doch sicher schon in der Zeitung gelesen, dass ab 2015 alle Hauseigentümer nachweisen müssen, dass ihre Abwasserleitung in Ordnung ist. (...) Wir könnten mit der Kamera mal durchfahren und schauen, ob alles in Ordnung ist...weiterlesen

Hinzugefügt am: 30.06.2010
Von den 1101 Gemeinden in Baden-Württemberg haben laut Statistischem Landesamt bisher nur 27 die gesplittete Gebühr eingeführt. Bräunlingen wird unfreiwillig eine der nächsten sein. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat am 11.03.2010 verkündet, dass der Widerspruch eines Abwasser-Gebührenzahlers gegen den Bescheid der Stadt Bräunlingen zu Recht erfolgt ist. Er hatte anstelle des bisherigen Trinkwassergebührenmaßstabes die gesplittete Gebühr eingefordert, um die Kommune zu zwingen, Regenwasserableitung im öffentlichen Kanal verursachergerecht zu finanzieren. Die Höhe der jährlichen Gebühr pro m² an den Kanal angeschlossener Fläche ist noch zu ermitteln. Voraussichtlich wird Bräunlingen zwischen den Extremen Berlin (1,90 €/m²) und...weiterlesen