Presseartikel

Hinzugefügt am: 26.04.2010
Was für ein Aufwand: Die Europäische Union verlangt von deutschen Hausbesitzern, dass sie ihre Abwasserrohre überprüfen - und notfalls reparieren lassen. Es drohen Kosten von mehreren Tausend Euro, bis Ende 2015 bleibt noch Zeit. Nun wehren sich erste Eigentümer gegen die umstrittene Richtlinie. Welcher Hausbesitzer denkt schon an die Abwasserleitungen unter seinem Grundstück. Doch genau dort droht teurer Ärger. Bis spätestens zum 31. Dezember 2015 müssen alle privaten Abwasserleitungen überprüft und bei Bedarf natürlich repariert werden. Dies besagt eine Grundwasserrichtlinie der EU, aus der in der deutschen DIN-Regel mit der Nummer 1986 ein Prüfzwang...weiterlesen

Hinzugefügt am: 22.04.2010
Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel (für Hessen - Az.) und der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim (für Baden- Württemberg - Az. 2 S 2938/08) haben sich in Grundsatzurteilen zu den Abwassergebühren der Rechtssprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster (NRW) angeschlossen. Die in vielen Kommunen laut Satzung angewandte Berechnung von Kosten der Niederschlagswasserbeseitigung nach dem Frischwasserverbrauch wurde für nichtig erklärt. Mit Bezug auf einen zulässigen Wahrscheinlichkeitsmaßstab und der zulässigen Berechnung der Kosten der Schmutzwasserbeseitigung nach Frischwasserverbrauch führen die Mannheimer Richter aus: "Was das Niederschlagswasser betrifft, kann das Gleiche dagegen nicht gesagt werden, weil der Frischwasserverbrauch keinen verlässlichen Rückschluss darauf erlaubt,...weiterlesen
Hinzugefügt am: 07.04.2010
Bislang ist die Menge des verbrauchten Frischwassers für die Abwassergebühren entscheidend. Bald soll auch die versiegelte Fläche eine Rolle spielen. Frankfurter Westen. Künftig sollen auch in Frankfurt all jene stärker zur Kasse gebeten werden, die großflächig versiegelte Grundstücke haben, so dass bei Niederschlag große Wassermengen in die Kanalisation gelangen. In vielen deutschen Städten, auch in Kommunen im Main-Taunus-Kreis, werden bereits Frischwasser und Abwasser getrennt abgerechnet. In Frankfurt gibt es hingegen noch die Einheitsabwassergebühr, die sich nach dem Frischwasserverbrauch richtet. Hier interessiert den Verbraucher also vor allem die Frage, wie viel Wasser läuft aus...weiterlesen

Hinzugefügt am: 10.02.2010
Das neue Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), das am 01.03. in Kraft treten soll, regelt auch die Kontrolle von Abwasseranlagen. Kaum eine Materie birgt derart politisches und wirtschaftliches Konfliktpotenzial. Der Zustand der Abwassernetze in Deutschland ist laut einer Umfrage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. sehr unterschiedlich: Bei rund ein Fünftel der öffentlichen Systeme sind Schäden vorhanden. Die Einschätzung der Defektraten bei privaten Kanälen (Hausanschlüsse und Grundleitungen auf häuslichen und gewerblichen Grundstücken) schwankt zwischen 50 und 90 Prozent. Mal sind es Wurzeln, die sich ihren Weg ins Innere einer Röhre gebahnt haben, mal haben...weiterlesen

Hinzugefügt am: 18.11.2009
Grundstücksbesitzer stehen bei starkem Regen vor einem Problem. Wohin mit den Wassermassen? Viele Flächen sind versiegelt, Autostellplätze, Einfahrten, Wirtschafts- und Industriegelände lassen kein Wasser ins Erdreich ablaufen. Bei vielen Grundstücken wird das Wasser dann einfach in die Kanalisation geleitet. Das kostet Gebühren. Sinnvoller und preiswerter wäre es, das Regenwasser an Ort und Stelle versickern zu lassen, doch das würde wertvolle Nutzfläche kosten. Ein neues System zur Regenwasserversickerung unter der Erde bietet eine technische Lösung. Es besteht aus Speicherblöcken aus Kunststoff mit vielen Speicherzellen im Inneren. Diese wiederum sind mit Luft gefüllt. Der ganze Speicherblock...weiterlesen